So entstand die Geschichte

9 Monate Verstopfung.

Fast ein Jahr war ich damit beschäftigt, die Ernährung meines Sohnes umzustellen, spezielle Medizin für die Darmtätigkeit anzuwenden und mir tagelang Sorgen zu machen. Zahlreiche Besuche bei verschiedenen Kinderärzten brachten keine Verbesserung.

Kurz vor dem dritten Geburtstag meines Sohnes, schaffte er es endlich, sein Problem in Worte zu fassen.

"Ich möchte das behalten, es ist meins."

Ich war erst sprachlos, aber dann begann ich, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. 

Ich stieß auf die Theorie über die „anale Phase“ von Sigmund Freud und auf das Buch "Das Kind" von Erich Neumann. Ich war sehr überrascht, dass der Zusammenhang zwischen Psyche und Darm bereits von angesehenen Experten so komplex beschrieben wurde.

Doch noch mehr war ich überrascht, dass die Darstellung in Toilettenbüchern für Kinder so oberflächlich war und nicht das zeigte, was ich als Erklärung für meinen Sohn brauchte.

Also erfand ich selbst eine Geschichte - angelehnt an die Realität mit der Magie der Fantasie - die Geschichte von "Pipi & Kacki im Pipi-Kacka-Land".

Drei Wochen später war er die Verstopfung los und ging von da an fröhlich auf die Toilette.

Nach Veröffentlichung des Buches wurde mir dieser heilende Effekt von weiteren Kindern berichtet und veranlasste mich dazu, ein Hörspiel, ein Spiel, eine Filmidee und Vorträge zu entwickeln.

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© Pipi-Kacka-Land, Sabrina Richard